Hier die Online-Version der September-Ausgabe des Roten Ortenauers
Die heutige Ankündigung der französischen Umwelt- und Energieministerin Ségolène Royal, das Atomkraftwerk Fessenheim erst im Jahr 2018 zu schließen, ist für uns nicht hinnehmbar. Präsident Francois Hollande hatte bereits den Schließungstermin 2016 genannt und wir fordern ihn auf, zu seinem Wort zu stehen und die Ankündigung umzusetzen. Die Sorgen der Bevölkerung im Elsaß und in Südbaden über die Sicherheit des ältesten in Betrieb befindlichen Atomkraftwerkes Frankreichs müssen von der französischen Umweltministerin ernst genommen werden. Die Energiewende in Frankreich muss eine echte Energiewende sein und darf nicht zu längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken führen.
Elvira Drobinski-Weiß
Dr. h.c. Gernot Erler
Dr. Johannes Fechner
Mitglieder des Deutschen Bundestages
Johannes Fechner gibt gemeinsam mit Elvira Drobinski-Weiß und Gernot Erler ein Statement zum späteren Schließungstermin für Fessenheim ab:
Fessenheim-Schließung: Frankreich muss zu seiner Zusage stehen
Die heutige Ankündigung der französischen Umwelt-und Energieministerin Ségolène Royal, das Atomkraftwerk Fessenheim erst im Jahr 2018 zu schließen, ist für uns nicht hinnehmbar.
Präsident Francois Hollande hatte bereits den Schließungstermin 2016 genannt und wir fordern ihn auf, zu seinem Wort zu stehen und die Ankündigung umzusetzen.
Die Sorgen der Bevölkerung im Elsaß und in Südbaden über die Sicherheit des ältesten in Betrieb befindlichen Atomkraftwerkes Frankreichs müssen von der französischen Umweltministerin ernst genommen werden. Die Energiewende in Frankreich muss eine echte Energiewende sein und darf nicht zu längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken führen.
Die Situation der aufzunehmenden Flüchtlingen im Ortenaukreis stellt Kreis und Gemeinden vor große Probleme. Die derzeitigen Prognosen der Bundesregierung lassen erwarten, dass im Kreis bis Jahresende ca. 4000 bis 4500 Personen aufgenommen werden müssen. Bis Ende September kann derzeit die Unterbringung noch gewährleistet werden.
Jedoch für ca. 2000 Personen fehlen noch Unterbringungskapazitäten.
Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Gernot Erler und Johannes Fechner kommt am Donnerstag, 17. September, Bundesjustizminister Heiko Maas nach Freiburg und diskutiert mit Christoph Frank, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes und Manuel Faißt, Nordischer Kombinierer, über das neue Anti-Doping-Gesetz.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Bürgerhaus Zähringen, Lameystraße 2, 79108 Freiburg im Breisgau.
Der Eintritt ist frei!
Über eine Vorab-Anmeldung unter johannes.fechner@bundestag.de würden wir uns sehr freuen.
SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner besuchte die Caritaswerkstätte im Emmendinger Gewerbegebiet. Fechner ist wichtig, dass alle Menschen eine sinnvolle Tätigkeit verrichten können, auch Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Bei der Caritaswerkstätte in Emmendingen, einer Außenstelle der Freiburger Werkgemeinschaft für Menschen mit psychischer Erkrankung des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V., wurde ihm von Vorstand Egon Engler und dessen Team berichtet, wie die Arbeit der derzeit 71 Personen organisiert ist.
SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner besuchte gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmern seines Sommerprogramms die Bergwacht auf dem Kandel. Von Jürgen Holzer und Daniel Fackler, den beiden Vorsitzenden der Bergwacht, erfuhren die Besucher alles Wissenswerte über die Einsätze der Bergwacht in den letzten Monaten. Besonders interessant war für die Zuhörer, unter welchen Rahmenbedingungen die Bergwacht ihre oft wagemutigen Rettungseinsätze durchführen muss. Die 32 aktiven Retter und ihre 13 Anwärter sind ehrenamtlich aktiv und müssen neben ihrer Freizeit pro Jahr rund 1150 Euro für ihre Ausrüstung und Kleidung aus eigener Tasche aufbringen.
SPD-Generalsekretärin Katja Mast und SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner waren beeindruckt, wie intensiv Langzeitarbeitslose von der Neuen Arbeit Lahr betreut werden. Bei einem Besuch im Second Hand Kaufhaus Fundus berichtete der Geschäftsführer Djahan Salar wie die Neue Arbeit Lahr arbeitet. Gerade bei der Integration von Langzeitarbeitslosen, Flüchtlingen und Auszubildenden sei die Neue Arbeit in Lahr erfolgreich. 60 % der betreuten Teilnehmer beginnen eine Ausbildung und 20 % würden weiterführende Schulen besuchen.
SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner informierte sich bei Bürgermeister Klaus Hämmerle nicht nur zur Windemer Umfahrung, sondern auch zu aktuellen Entwicklungen in der Kommunalpolitik. Hämmerle forderte, dass nach der Baufreigabe nun auch der Bau rasch folgen müsse: „Einen Pseudo-Spatenstich nur für die Presse wollen wir nicht. Die Bauarbeiten müssen rasch losgehen“. Er rechne damit, dass 2018 die Umfahrung Niederwinden gebaut sein könne und 2021 der Tunnel Oberwinden.